Mi 22.01.20 „Wandern – wo der Rhein einst floss“                                     Tageswanderung am Rande des Chorbusch u. Kloster Knechtsteden

Strecke:                  Die Distanz betrug etwa 21 km. 

Teilnehmer/Innen:  20 Wanderfreundinnen und -freunde

Wetter:                   Temperatur anfangs um den Gefrierpunkt,                                   später etwas höher; am Nachmittag                                             beginnender Nieselregen, kein Wind,                                           morgens teils neblig - tagsüber dunstig      

                                                                                       

Wanderführer:         Berthold Körner

Fotos:                      Isolde Vosen

 

Die Wanderung:

Wie im vergangenen Jahr starteten wir unsere Tour am Wanderparkplatz „Kloster Knechtsteden“. Nach einer kurzen Wegstrecke durch den Chorbusch führte uns unsere Wanderung durch die offenen Landschaften der unteren Rheinterasse bis in die Fluren des Dorfes Stommeln. Auf dem Weg dorthin ging es vorbei an kleinen Bächen, die in Folge der gigantischen tagebaubedingten Grundwassersümpfungen nur noch Wasser führen, weil ihnen dieses künstlich zugeführt wird. Wir tangierten Gut „Barbarastein“, durchquerten einen ausgetrockneten ehemaligen Seitenarm des Rheins und wanderten vorbei am Golfplatz „Velderhof“ bis wir die von mir bereits angekündigte, aus Funk und Fernsehen bekanntgewordene, Aussichtsplattform von „beeindruckender“ Dimension und Standortqualität erreichten. Dort hielten wir eine kurze Mittagsrast. Zu Sehen gab es wegen des dunstigen Wetters leider nicht viel.

 

 

Wir blieben nun auf der mittleren Rheinterasse, um nach einigen Kilometern über weite Felder zu einem besonderen Naturdenkmal, einem alten, tief eingeschnittenen Hohlweg zu gelangen und diesen selbstverständlich zu begehen. Nachdem wir etwas später die Landstraße gequert hatten, führte uns der weitere Weg durch eine abwechslungsreiche, etwas parkähnliche Landschaft. Bald darauf hatten wir das Knechtstedener Klostergelände erreicht, das zu besichtigen wir uns dieses Jahr etwas mehr Zeit nahmen. – Allerdings nicht zu lange, denn nach 21 zügig gelaufenen Kilometern lockte die Schlusseinkehr im Klosterhof doch gar zu sehr.

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